Filialkirche Sappenfeld

Katholische Filialkirche "St. Sebastian und Anna"

Gepfarrt war das Dorf seit altersher nach Obereichstätt und hatte seit 1523 eine dem hl. Sebastian geweihte Dorfkirche. 1593 wurde ein Hochaltar geweiht. Ab 1749 gehörte Sappenfeld als Filiale St. Sebastian und St. Anna zur neu errichteten Pfarrer St. Michael in Rupertsbuch. 1680 erfolgte ein Turmbau und einer Erweiterung des Kirchenschiffs durch den fürstbischöflichen Hofbaumeister Jakob Engel. 1957 erfolgte ein Neubau der Kirche unter Beibehaltung des alten Chores und des Turms durch den Münchner Architekten Friedrich Haindl. Der Sakralbau beherbergt Kunstwerke des frühen 15. Jahrhunderts bis zum 19. Jahrhundert. Die Kreuzigungsgruppe im Chorraum wurde aus dem säkularisierten Kloster Rebdorf erworben. Ein Tafelgemälde (um 1600) hat als Motiv die Ritualmordlegende des „Knaben Michael von Sappenfeld“.